Volleyball – Berichte

Von Ab- und Neuzugängen und optimistischen Zielen

Volleyball Saisonvorschau 2018/2019

1. Damen

Drei Spieltage vor Ende kam die erlösende Nachricht, dass man sich für ein weiteres Jahr Verbandsliga qualifiziert hatte. Anfang Mai ging es mit der Vorbereitung los, die dieses Mal von vielen Urlauben, Verletzungen und Ausfällen geprägt war. „Die letzten drei Monate sind nicht optimal gelaufen. Das hat man uns bei den Spielen immer wieder angemerkt“, berichtet Trainerin Maria Wiedenlübbert. Sie absolvierte mit ihrem Team drei Trainingsspiele und ein Vorbereitungsturnier bei dem ein vierter Platz erreicht werden konnte. Die größte Herausforderung gab es aber in der Personalsuche. „Wir hatten viele Spielerinnen zum Training da, im Endeffekt sind zwei geblieben und vier sind zur Konkurrenz gegangen“, so Wiedenlübbert. Mit Julia Stötefalke (Mittelblock) und Daniela Da Cunha (Außenangriff) wurden die Lücken von Josie Majer (Studium in Köln) und Céline Dessin (Wechsel zu VoR Paderborn) aufgefüllt. Vor allem Dessin zählte in der vergangenen Spielzeit zu den Topscorern. Des Weiteren wird Anne Smollich auf Grund eines Bandscheibenvorfalls im Nacken noch längere Zeit ausfallen. „Unsere Personaldecke ist dieses Jahr sehr eng, da auch Isabell Brickenkamp nur noch als Standby-Spielerin dabei ist. Wir wollen so schnell wie möglich die Klasse halten“, weiß Trainerin Maria Wiedenlübbert über die negativen Voraussetzungen Bescheid. Außerdem beklagt die Trainerin, dass ihre Mannschaft bei der Staffelauslosung in die „Ruhrgebietsgruppe“ gerutscht sei. Weite Fahrten nach Werne, Massen oder Hörde stehen dadurch auf dem Spielplan, die jedoch mit viel Spaß und lustigen Aktionen aufgepeppt werden sollen.

Zugänge: Julia Stötefalke (SG Quelle/Milse), Daniela Da Cunha (TSV Westerhausen)

Abgänge: Josie Majer (Studium in Köln), Céline Dessin (VoR Paderborn), Isabell Brickenkamp (tritt kürzer)

Kader ohne Neuzugänge: Anna Rzeha, Katharina Luckas (Zuspiel), Anja Studt, Jessica Wenzel, Julia Proksch (Außenangriff), Jana Kreutzer (Diagonal), Anne Smollich, Veronique Herrndörfer (Mittelblock) und Vera Lückebergfeld (Libera)

1. Herren

Zwei Jahre nach dem Aufstieg des SC Halle aus der Landesliga formuliert Trainer Bori Rzeha das Saisonziel ehrgeizig: „Oben mitspielen.“ Er hat gute Gründe für die eigenen hohen Erwartungen, denn zwei Vorbereitungsturniere hat der SC gewonnen, dabei einige Verbandsligisten und zuletzt sogar den Oberligisten Telekom Post SV Bielefeld II geschlagen. „Wir verfügen über einen guten Wechselkader. Es war nie ein Bruch im Spiel“, folgert Rzeha aus dem guten Abschneiden. Zudem verstärken vier Neuzugänge den Kader: Linkshänder Maximilian Köhne aus der eigenen zweiten Mannschaft ist künftig eine Alternative auf der Diagonalposition. Henning Herrndörfer kommt vom Verbandsliga-Absteiger Telekom Post SV Bielefeld III. „Er bringt Ruhe aufs Feld und ist immer positiv“, lobt Rzeha den Außenangreifer. In David Rietz ist zudem ein ehemaliger Zuspieler aus dem Kader des Zweitligisten DJK Delbrück zur Mannschaft gestoßen. Das ermöglicht Tejas Kosfeld, im Bedarfsfall seine herausragenden Annahmequalitäten auf der Liberoposition unter Beweis zu stellen. Der vierte Neue ist Johannes Katzer vom Verbandsligisten VBC Paderborn II für die Mittelposition.

Neuzugänge: David Rietz (DJK Delbrück), Johannes Katzer (VBC Paderborn II), Henning Herrndörfer (Telekom Post SV Bielefeld III), Maximilian Köhne (SC Halle II)

Abgänge: Aljoscha Frank (Karriereende)

Kader ohne Zugänge: Tejas Kosfeld, Julian Scheller (Zuspiel); Philip Rosenthal, Jörg Mortsiefer (Diagonal), Aaron Geiß, Michel Thies, Sebastian Liese (Außenangriff), Dennis Luckas, Nicolas Schlüter, Cedric Dessin (Mittelblock)

2. Herren

Bei SC Halle II muss Spielertrainer Björn Kranenberg neben Maximilian Köhne künftig auf René Smollich verzichten. Der Außenangreifer hat sich nach dem Abstieg der Landesligatruppe dem SW Marienfeld angeschlossen und auch den Vorstandsposten im Gesamtverein aufgegeben.

Dafür schlagen demnächst zwei Flüchtlinge im Haller Trikot auf: Mustafa Huzori, der mit 17 Jahren noch Jugend spielen könnte, und Barzan Saleh, der schon seit längerem in Kranenbergs Mannschaft mittrainiert, sollen in das Team integriert werden. Nur zwei Teams, so Kranenberg, könnten seiner Mannschaft den direkten Wiederaufstieg streitig machen: neben der Bielefelder TG ist das der TSV Oerlinghausen.

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